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Corinna Heinrich

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Pressemitteilung 1. Februar 2013


Weltkrebstag /04.02.2013 Brustkrebs: Wie hoch ist das Risiko?

Sicher vermeiden lässt sich Brustkrebs nicht, und auch der Gang zum Arzt kann die Erkrankung nicht verhindern. Je früher aber bösartiges Zellwachstum in der Brust erkannt wird, desto besser sind die Aussichten für die betroffene Frau. Mit der Screening-Mammographie lassen sich selbst kleinste Tumoren aufspüren, auf die es sonst keinerlei Hinweise gibt.

Zeigen sich Symptome wie tastbare Knoten oder auffällige Verformungen der Brust, sind die Tumore meist schon größer als zwei Zentimeter. Am besten sind aber die Heilungsaussichten bei kleineren und dann nicht sicher tastbaren Tumoren. Wird Brustkrebs in diesem Stadium erkannt und behandelt, überleben 9 von 10 Frauen die Erkrankung langfristig (Quelle: Robert Koch-Institut).

Brustkrebs vorbeugen, geht das?
Durch einen allgemein gesunden Lebensstil kann jede Frau ihr Brustkrebsrisiko senken. Regelmäßige Bewegung und Sport, nur mäßiger Alkoholkonsum und das Vermeiden von Übergewicht tragen dazu bei. Dabei hat keineswegs nur Ausdauersport diesen Effekt. Auch intensive Hausarbeit, zügiges Gehen oder eine halbe Stunde Radfahren täglich zur Arbeit oder zu Besorgungen sind bereits wirksam. Die Frage, wie viel Bewegung es sein muss, lässt sich noch nicht sicher beantworten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt mindestens 150 min regelmäßige körperliche Aktivität von moderater Intensität oder 75 min anstrengende Aktivität pro Woche.

Hormone und das Alter
Einfluss auf das Brustkrebsrisiko hat auch die Gesamtdauer der Einwirkung körpereigener Hormone auf das Brustgewebe, die vor allem durch die Gesamtzahl der Monatszyklen bestimmt wird, also durch die Zeitspanne zwischen Beginn der Regelblutungen und Menopause. Schwangerschaften und Stillzeiten haben einen gewissen Schutzeffekt. Krebs wird außerdem mit zunehmendem Lebensalter wahrscheinlicher. Unter 1000 40-jährigen Frauen erkranken in den folgenden 10 Jahren 15 an Brustkrebs, bei 50-jährigen sind es bereits doppelt so viele.  Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt bei 63 Jahren.

Brustkrebs in der Familie – steigt das Risiko?
Die meisten bösartigen Tumoren entstehen „spontan“, ohne dass man eine eindeutige Ursache ausmachen könnte. In etwa 10 von 100 Brustkrebsfällen jedoch spielen erbliche Genveränderungen eine Rolle, die das Erkrankungsrisiko dann deutlich erhöhen. Bekannteste Beispiele sind die „Brustkrebsgene“ BRCA1 und BRCA2.  Mehrere Erkrankungen an Brust- oder Eierstockkrebs in der Familie oder Auftreten der Erkrankung im Alter unter 50 Jahren können auf erbliche Ursachen hinweisen. Frauen, in deren Familie etwa bei Mutter oder Schwester einmal Brustkrebs aufgetreten ist, sind aber nicht zwangsläufig mit einem erhöhten Risiko belastet. In der Mehrzahl der Fälle ist das Brustkrebsrisiko nicht „vererbt“. Für Frauen, bei denen eine genetische Belastung besteht oder vermutet wird, gibt es spezielle Zentren zur Beratung und Betreuung, die je nach Situation auch vorbeugende Maßnahmen empfehlen können.

Hätten Sie´s gewusst?
Was kann frau tun, um ihr Erkrankungsrisiko zu senken? Welche Rolle spielt die Ernährung? Kann man mit Medikamenten vorbeugen? Wie wird Brustkrebs erkannt? Welche Frauen haben ein höheres Brustkrebsrisiko als andere? Testen Sie Ihr Brustkrebswissen in einem neuen Online-Quiz unter https://www.mammo-ich-bin-dabei.de – ein Angebot des  Krebsinformationsdienstes KID des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Kooperationsgemeinschaft Mammographie.

Hier geht’s zum neuen Online-Wissensquiz.

Kooperationsgemeinschaft Mammographie

Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie ist in gemeinsamer Trägerschaft von den gesetzlichen Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) im August 2003 gegründet worden. Ihre Aufgabe ist die Koordination, Qualitätssicherung und Evaluation des deutschen  Mammographie-Screening-Programms. 10,5 Millionen Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren haben einen Anspruch auf eine zweijährliche Mammographie. Die Untersuchungen werden seit 2009 flächendeckend von 96 Screening-Einheiten mit rund 400 zertifizierten Untersuchungsstandorten durchgeführt.

Kontakt:
Corinna Heinrich |Pressestelle
Geschäftsstelle | Kooperationsgemeinschaft Mammographie
Goethestraße 85, 10623 Berlin
Telefon 030/3199851-32
Fax 030/3199851-88
E-Mail: cheinrich@koop-mammo.de
www.mammo-programm.de
Bilderservice:
Bildmaterial bitte anfordern unter presse@koop-mammo.de

Publikationen

Jahresbericht Qualitätssicherung 2015

Jahresbericht Evaluation 2015

Bericht der Geschäftsleitung 2016

Jahresbericht Qualitätssicherung 2014

Jahresbericht Evaluation 2014

Implementation of the German Mammography Screening Program (German MSP) and First Results for Initial Examinations, 2005-2009

Jahresbericht Qualitätssicherung 2013

Jahresbericht Evaluation 2013

Merkblatt des Gemeinsamen Bundesausschusses

Mammo Report | Dezember 2015

Bericht der Geschäftsleitung 2015

Evaluationsbericht 2005-2012 – Ergebnis- und Prozessqualität im deutschen Mammographie-Screening-Programm

Jahresbericht Qualitätssicherung 2012

Jahresbericht Evaluation 2012

"Ungünstiges Kosten-Wirksamkeits-Verhältnis des sys. Mammografie-Screenings? – Alte Zahlen, neue Bewertung – wie das Swiss Medical Board zu seinen Empfehlungen kommt" von Dr. Vanessa Kääb-Sanyal

"Mammografie-Screening-Programm – Brustkrebsentdeckungsrate und Überdiagnosen" von Dr. Vanessa Kääb-Sanyal

Mammo Report | Berichtszeitraum 2011

Flyer „Gut informiert entscheiden“

Programmbeschreibung

Evaluationsbericht 2011

Qualitätsbericht 2011

Infografiken zum Thema

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Videos zum Thema

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Frauen im Interview | Ines: Ich bin dabei, weil

Frauen im Interview zum Thema Früherkennung von Brustkrebs

Neun Frauen sprechen über ihre Beweggründe für die Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm. Erfahren Sie, wie andere Frauen zu Ihrer Entscheidung gekommen sind und warum

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Frauen im Interview | Julia: Ich bin dabei, weil

Frauen im Interview zum Thema Früherkennung von Brustkrebs

Neun Frauen sprechen über ihre Beweggründe für die Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm. Erfahren Sie, wie andere Frauen zu Ihrer Entscheidung gekommen sind und warum.

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Frauen im Interview | Ingrid: Ich bin dabei, weil

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Frauen im Interview | Ela: Ich bin dabei, weil

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Neun Frauen sprechen über ihre Beweggründe für die Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm. Erfahren Sie, wie andere Frauen zu Ihrer Entscheidung gekommen sind und warum

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Das Mammographie Screening

Informationsfilm Mammographie Screening Programm

Der Film bietet einen Einblick in das Mammographie-Screening-Programm für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren. Es wird der Ablauf des Mammographie-Screenings gezeigt und durch Experten erläutert. Ergänzende Informationen zum Film finden Sie auch in der Broschüre „Mammographie-Screening. Früherkennung von Brustkrebs. Was Sie darüber wissen sollten“.

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Falsch-positiver Befund und Überdiagnose im Mammographie-Screening-Programm

50 von 1000 untersuchten Frauen werden zur weiteren Abklärungsuntersuchung eingeladen. Nach der zweiten Untersuchung kann meist Entwarnung gegeben werde. Die Medizin spricht von einem falsch-positiven Befund.
Frau Dr. Karin Bock, Gynäkologin, erklärt außerdem warum sogenannte Überdiagnosen keine „falschen Diagnosen“ sind.

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Diagnosemethoden im Mammographie-Screening-Programm

In der Brustkrebs-Früherkennung kommen unterschiedliche Diagnostikverfahren zum Einsatz. Mammographie, Ultraschall und Magnetresonanztomographie – welche Methode ist die beste? Dr.Juliane Terpe, Radiologin, erklärt die verschiedenen Untersuchungsmethoden.

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Brustkrebs-Früherkennung und Strahlenbelastung

Im Mammographie-Screening-Programm wird die weibliche Brust geröntgt, um frühzeitig kleinste Tumoren zu entdecken. Einige Frauen verunsichert die Strahlenbelastung der Untersuchung. Dr. med. Michael Hirning, Radiologe, erläutert, warum der Nutzen der Mammographieuntersuchung das Risiko durch die Strahlenbelastung überwiegt.

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Ich bin dabei | Making Of

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen unseres TV-Spots. Wir haben die Entstehung unseres Spots mit der Kamera begleitet.

Mehr Informationen unter http://www.mammo-ich-bin-dabei.de/