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Corinna Heinrich

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Pressemitteilung 8. Februar 2013


Studie: große Zufriedenheit mit Mammographie-Screening-Programm

Studie der Woman’s Health Coalition und Frauenselbsthilfe bescheinigt dem Mammographie-Screening-Programm eine hohe Akzeptanz unter den teilnehmenden Frauen

Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie begrüßt die vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte Studie zum Screening-Programm. Die repräsentative Befragung bestätigt eine hohe Zufriedenheit unter den Teilnehmerinnen: Über 90 Prozent der Befragten bewerteten das Screening positiv in Bezug auf Termintreue, Hygiene, Kompetenz und Freundlichkeit des Personals sowie die Modernität der Geräte. Rund 95 Prozent der Teilnehmerinnen würden erneut am Screening teilnehmen und Freundinnen und Bekannten das Mammographie-Screening weiterempfehlen.

„Wir freuen uns über die hohe Akzeptanz unseres Programms. Das Ergebnis bestätigt, dass die Frauen die hohe Qualität im Screening-Programm wie die spezielle Ausbildung der Ärzte und Mitarbeiter sowie eine Beurteilung jeder Aufnahme durch zwei Experten zu schätzen wissen“, sagt Dr. Tatjana Heinen-Kammerer, Leiterin der Geschäftsstelle der Kooperationsgemeinschaft Mammographie.

Die Befragung zeigt jedoch auch Wissenslücken über die Risikofaktoren für Brustkrebs und die Möglichkeiten und Grenzen des Mammographie-Screening-Programms. Genau hier setzt das gemeinsame Online-Dialogforum der Kooperationsgemeinschaft Mammographie und des Krebsinformationsdienstes (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums zu häufigen Fragen rund um die Brustkrebsfrüherkennung an. Unter www.gut-informiert.de können Frauen und andere Interessierte spielerisch testen, wie gut ihr Wissen rund um Krebsprävention und Krebsfrüherkennung ist. Für individuelle Fragen stehen die unabhängigen Experten des KID unter einer kostenfreien Service-Hotline zur Verfügung. Die Informationsfilme der Kooperationsgemeinschaft Mammographie zu kritischen Fragen wie Häufigkeit von falsch-positiven Befunden, Überdiagnosen und Strahlenbelastung runden das Angebot ab.

Die Follow-up-Studie mit dem Titel „Inanspruchnahme des qualitätsgesicherten Mammographie-Screenings“ wurde von der „Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V.“ und der „Woman’s Health Coalition e.V.“ durchgeführt und initiiert. Das Bundesministerium für Gesundheit fördert die Studie, in der insgesamt rund 5000 Frauen in Deutschland zwischen 50 und 69 schriftlich befragt wurden. Bereits vor vier Jahren wurde die Befragung mit über 9000 Frauen durchgeführt.

Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie ist in gemeinsamer Trägerschaft von den gesetzlichen Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) im August 2003 gegründet worden. Ihre Aufgabe ist die Koordination, Qualitätssicherung und Evaluation des Mammographie-Screening-Programms.

 

Kooperationsgemeinschaft Mammographie

Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie ist in gemeinsamer Trägerschaft von den gesetzlichen Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) im August 2003 gegründet worden. Ihre Aufgabe ist die Koordination, Qualitätssicherung und Evaluation des deutschen  Mammographie-Screening-Programms. 10,5 Millionen Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren haben einen Anspruch auf eine zweijährliche Mammographie. Die Untersuchungen werden seit 2009 flächendeckend von 96 Screening-Einheiten mit rund 400 zertifizierten Untersuchungsstandorten durchgeführt.

Kontakt:
Corinna Heinrich |Pressestelle
Geschäftsstelle | Kooperationsgemeinschaft Mammographie
Goethestraße 85, 10623 Berlin
Telefon 030/3199851-32
Fax 030/3199851-88
E-Mail: cheinrich@koop-mammo.de
www.mammo-programm.de
Bilderservice:
Bildmaterial bitte anfordern unter presse@koop-mammo.de

Publikationen

Bericht der Geschäftsleitung 2016

Jahresbericht Qualitätssicherung 2014

Jahresbericht Evaluation 2014

Implementation of the German Mammography Screening Program (German MSP) and First Results for Initial Examinations, 2005-2009

Jahresbericht Qualitätssicherung 2013

Jahresbericht Evaluation 2013

Merkblatt des Gemeinsamen Bundesausschusses

Mammo Report | Dezember 2015

Bericht der Geschäftsleitung 2015

Evaluationsbericht 2005-2012 – Ergebnis- und Prozessqualität im deutschen Mammographie-Screening-Programm

Jahresbericht Qualitätssicherung 2012

Jahresbericht Evaluation 2012

"Ungünstiges Kosten-Wirksamkeits-Verhältnis des sys. Mammografie-Screenings? – Alte Zahlen, neue Bewertung – wie das Swiss Medical Board zu seinen Empfehlungen kommt" von Dr. Vanessa Kääb-Sanyal

"Mammografie-Screening-Programm – Brustkrebsentdeckungsrate und Überdiagnosen" von Dr. Vanessa Kääb-Sanyal

Mammo Report | Berichtszeitraum 2011

Flyer „Gut informiert entscheiden“

Programmbeschreibung

Evaluationsbericht 2011

Qualitätsbericht 2011

Infografiken zum Thema

Videos zum Thema

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Thema Brustkrebs

Weitere Antworten rund um das Thema Brustkrebs wie zum Beispiel Risiken und Heilungschancen finden Sie hier. Prof. Dr. med. Katja Siegmann-Luz erklärt wie Brustkrebs entsteht, wie häufig die Krankheit in Deutschland vorkommt und wie die Heilungschancen aussehen.

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Brustkrebs – Risikofaktoren

Weitere Antworten zum Thema Risikofaktoren Brustkrebs finden Sie hierDr. med. Katja Siegmann-Luz erklärt inwiefern Alter, eine genetische Veranlagung oder andere Faktoren das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, beeinflussen. 

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Das Mammographie Screening

Informationsfilm Mammographie Screening Programm

Der Film bietet einen Einblick in das Mammographie-Screening-Programm für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren. Es wird der Ablauf des Mammographie-Screenings gezeigt und durch Experten erläutert. Ergänzende Informationen zum Film finden Sie auch in der Broschüre „Mammographie-Screening. Früherkennung von Brustkrebs. Was Sie darüber wissen sollten“.

Brustkrebs Früherkennung Strahlenbelastung

Brustkrebs-Früherkennung und Strahlenbelastung

Im Mammographie-Screening-Programm wird die weibliche Brust geröntgt, um frühzeitig kleinste Tumoren zu entdecken. Einige Frauen verunsichert die Strahlenbelastung der Untersuchung. Dr. med. Michael Hirning, Radiologe, erläutert, warum der Nutzen der Mammographieuntersuchung das Risiko durch die Strahlenbelastung überwiegt.

Diagnosemethoden-Mammographie-Screening-Programm

Diagnosemethoden im Mammographie-Screening-Programm

In der Brustkrebs-Früherkennung kommen unterschiedliche Diagnostikverfahren zum Einsatz. Mammographie, Ultraschall und Magnetresonanztomographie – welche Methode ist die beste? Dr.Juliane Terpe, Radiologin, erklärt die verschiedenen Untersuchungsmethoden.

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Falsch-positiver Befund und Überdiagnose im Mammographie-Screening-Programm

50 von 1000 untersuchten Frauen werden zur weiteren Abklärungsuntersuchung eingeladen. Nach der zweiten Untersuchung kann meist Entwarnung gegeben werde. Die Medizin spricht von einem falsch-positiven Befund.
Frau Dr. Karin Bock, Gynäkologin, erklärt außerdem warum sogenannte Überdiagnosen keine „falschen Diagnosen“ sind.