Ansprechpartnerin


Corinna Heinrich

Suche



Pressemitteilung 1. Oktober 2013


Brustkrebsmonat Oktober: Einfach mehr wissen! Mammographie-Screening startet Aktion „Ich bin dabei“

Wissen Frauen genug über das Mammographie-Screening-Programm? Die Antwort lautet nein. Nach einer aktuellen, vom Bundesgesundheitsministerium geförderten Studie* zeigen sich noch Wissenslücken, obwohl das Screening bereits seit 2009 flächendeckend rund 10,5 Millionen Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren alle zwei Jahre in Deutschland angeboten wird.

Frauen schätzen den Zusammenhang zwischen Alter und Brustkrebsrisiko häufig falsch ein. Fakt ist, dass das Risiko mit fortschreitendem Alter steigt. Erkranken im Alter zwischen 40 und 50 Jahren 150 von 100.000 Frauen pro Jahr, sind es im Alter zwischen 50 und 60 Jahren mit 260 schon deutlich mehr.

Vielen Frauen sei auch nicht klar, was die Untersuchung im Mammographie-Screening-Programm von anderen Methoden in der Brustkrebsfrüherkennung unterscheide. „Unser Programm ist rundum qualitätsgesichert. Die Mammographie ist zurzeit dabei die einzige für die Erkennung von Brustkrebsvorstufen oder frühen Tumorstadien allgemein als wirksam anerkannte Methode“, betont Dr. Tatjana Heinen-Kammerer, Leiterin der Geschäftsstelle der Kooperationsgemeinschaft Mammographie.

Das sei ebenso wenig ausreichend bekannt wie die Tatsache, dass eine Krebsfrüherkennung keine Vorsorge ist. „Wir können uns vor der Erkrankung nicht durch eine Untersuchung schützen. Aber wir können sie in einem so frühen Stadium finden, dass die Chance auf Heilung höher ist“, sagt Heinen-Kammerer.
Um Wissenslücken und Irrtümer rund um die Brustkrebsfrüherkennung auszuräumen, startet im Oktober ein neues Informationsangebot. Attraktive und spannende Themenbereiche stehen für interessierte Frauen bereit unter www.mammo-ich-bin-dabei.de. Dort kann Frau spielerisch ihr Wissen zu Brustkrebsfrüherkennung, Mammographie-Screening und Prävention testen sowie auf unterhaltsame Weise alle wichtigen Daten und Informationen rund um das Programm erfahren.

In Zusammenarbeit mit dem Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums wird auch eine kostenlose Beratung zu den Themen Brustkrebsfrüherkennung und Brustkrebs durch den KID am Telefon kostenlos unter 0800-4203040 oder per E-Mail unter krebsinformationsdienst@dkfz.de angeboten.

Die bundesweite Aktion wird begleitet durch Plakatierung, TV-Spot und Infoblatt. Im Mittelpunkt stehen Frauen, die am Screening teilnehmen und sich mit einem Zitat dazu äußern, warum sie „dabei sind“.

Auch alle anderen Frauen können sich an der Aktion „Ich bin dabei“ im Internet auf www.mammo-ich-bin-dabei.de beteiligen. Für die Veröffentlichung in der Bildergalerie können Frauen ihr Foto und Zitat mit Angabe des Vornamens bis zum 31.10. 2013 an presse@koop-mammo.de senden.

Kontakt:
Pressestelle
Geschäftsstelle | Kooperationsgemeinschaft Mammographie
Telefon 030/319985132
Goethestraße 85, 10623 Berlin
www.mammo-programm.de
Bilderservice: Bildmaterial bitte anfordern unter presse@koop-mammo.de

*Inanspruchnahme des qualitätsgesicherten Mammographie-Screenings – Follow-Up Studie 2012. Eine vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte Studie der Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V. und der Woman´s Health Coalition e.V.

 

Kooperationsgemeinschaft Mammographie

Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie ist in gemeinsamer Trägerschaft von den gesetzlichen Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) im August 2003 gegründet worden. Ihre Aufgabe ist die Koordination, Qualitätssicherung und Evaluation des deutschen  Mammographie-Screening-Programms. 10,5 Millionen Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren haben einen Anspruch auf eine zweijährliche Mammographie. Die Untersuchungen werden seit 2009 flächendeckend von 96 Screening-Einheiten mit rund 400 zertifizierten Untersuchungsstandorten durchgeführt.

Kontakt:
Corinna Heinrich |Pressestelle
Geschäftsstelle | Kooperationsgemeinschaft Mammographie
Goethestraße 85, 10623 Berlin
Telefon 030/3199851-32
Fax 030/3199851-88
E-Mail: cheinrich@koop-mammo.de
www.mammo-programm.de
Bilderservice:
Bildmaterial bitte anfordern unter presse@koop-mammo.de

Publikationen

Jahresbericht Qualitätssicherung 2015

Jahresbericht Evaluation 2015

Bericht der Geschäftsleitung 2016

Jahresbericht Qualitätssicherung 2014

Jahresbericht Evaluation 2014

Implementation of the German Mammography Screening Program (German MSP) and First Results for Initial Examinations, 2005-2009

Jahresbericht Qualitätssicherung 2013

Jahresbericht Evaluation 2013

Merkblatt des Gemeinsamen Bundesausschusses

Mammo Report | Dezember 2015

Bericht der Geschäftsleitung 2015

Evaluationsbericht 2005-2012 – Ergebnis- und Prozessqualität im deutschen Mammographie-Screening-Programm

Jahresbericht Qualitätssicherung 2012

Jahresbericht Evaluation 2012

"Ungünstiges Kosten-Wirksamkeits-Verhältnis des sys. Mammografie-Screenings? – Alte Zahlen, neue Bewertung – wie das Swiss Medical Board zu seinen Empfehlungen kommt" von Dr. Vanessa Kääb-Sanyal

"Mammografie-Screening-Programm – Brustkrebsentdeckungsrate und Überdiagnosen" von Dr. Vanessa Kääb-Sanyal

Mammo Report | Berichtszeitraum 2011

Flyer „Gut informiert entscheiden“

Programmbeschreibung

Evaluationsbericht 2011

Qualitätsbericht 2011

Infografiken zum Thema

Zur Zeit noch keine passenden Inhalte zum Thema

Videos zum Thema

Bildschirmfoto 2017-02-24 um 12.24.33

Thema Brustkrebs

Weitere Antworten rund um das Thema Brustkrebs wie zum Beispiel Risiken und Heilungschancen finden Sie hier. Prof. Dr. med. Katja Siegmann-Luz erklärt wie Brustkrebs entsteht, wie häufig die Krankheit in Deutschland vorkommt und wie die Heilungschancen aussehen.

Bildschirmfoto 2017-02-24 um 12.24.49

Brustkrebs – Risikofaktoren

Weitere Antworten zum Thema Risikofaktoren Brustkrebs finden Sie hierDr. med. Katja Siegmann-Luz erklärt inwiefern Alter, eine genetische Veranlagung oder andere Faktoren das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, beeinflussen. 

Diagnosemethoden-Mammographie-Screening-Programm

Diagnosemethoden im Mammographie-Screening-Programm

In der Brustkrebs-Früherkennung kommen unterschiedliche Diagnostikverfahren zum Einsatz. Mammographie, Ultraschall und Magnetresonanztomographie – welche Methode ist die beste? Dr.Juliane Terpe, Radiologin, erklärt die verschiedenen Untersuchungsmethoden.

R_L4mHFP83s.jpg

Frauen im Interview | Edda: Ich bin dabei, weil

Frauen im Interview zum Thema Früherkennung von Brustkrebs

Neun Frauen sprechen über ihre Beweggründe für die Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm. Erfahren Sie, wie andere Frauen zu Ihrer Entscheidung gekommen sind und warum

ttiTh-FEtBU.jpg

Falsch-positiver Befund und Überdiagnose im Mammographie-Screening-Programm

50 von 1000 untersuchten Frauen werden zur weiteren Abklärungsuntersuchung eingeladen. Nach der zweiten Untersuchung kann meist Entwarnung gegeben werde. Die Medizin spricht von einem falsch-positiven Befund.
Frau Dr. Karin Bock, Gynäkologin, erklärt außerdem warum sogenannte Überdiagnosen keine „falschen Diagnosen“ sind.

BPfmKMLGp8k.jpg

Frauen im Interview | Max: Ich bin dabei, weil

Frauen im Interview zum Thema Früherkennung von Brustkrebs

Neun Frauen sprechen über ihre Beweggründe für die Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm. Erfahren Sie, wie andere Frauen zu Ihrer Entscheidung gekommen sind und warum

RlmoJ6kuCIM.jpg

Das Mammographie Screening

Informationsfilm Mammographie Screening Programm

Der Film bietet einen Einblick in das Mammographie-Screening-Programm für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren. Es wird der Ablauf des Mammographie-Screenings gezeigt und durch Experten erläutert. Ergänzende Informationen zum Film finden Sie auch in der Broschüre „Mammographie-Screening. Früherkennung von Brustkrebs. Was Sie darüber wissen sollten“.

Wi9JqDJZ2RQ.jpg

Frauen im Interview | Julia: Ich bin dabei, weil

Frauen im Interview zum Thema Früherkennung von Brustkrebs

Neun Frauen sprechen über ihre Beweggründe für die Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm. Erfahren Sie, wie andere Frauen zu Ihrer Entscheidung gekommen sind und warum.

xgN_PAgCrEo.jpg

Frauen im Interview | Ingrid: Ich bin dabei, weil

Frauen im Interview zum Thema Früherkennung von Brustkrebs

Neun Frauen sprechen über ihre Beweggründe für die Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm. Erfahren Sie, wie andere Frauen zu Ihrer Entscheidung gekommen sind und warum.

xuOK_cMpirI.jpg

Frauen im Interview | Ines: Ich bin dabei, weil

Frauen im Interview zum Thema Früherkennung von Brustkrebs

Neun Frauen sprechen über ihre Beweggründe für die Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm. Erfahren Sie, wie andere Frauen zu Ihrer Entscheidung gekommen sind und warum

oT1MatiLfhk.jpg

Frauen im Interview | Gisela: Ich bin dabei, weil

Frauen im Interview zum Thema Früherkennung von Brustkrebs

Neun Frauen sprechen über ihre Beweggründe für die Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm. Erfahren Sie, wie andere Frauen zu Ihrer Entscheidung gekommen sind und warum.

wjbqEltoubA.jpg

Frauen im Interview | Ela: Ich bin dabei, weil

Frauen im Interview zum Thema Früherkennung von Brustkrebs

Neun Frauen sprechen über ihre Beweggründe für die Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm. Erfahren Sie, wie andere Frauen zu Ihrer Entscheidung gekommen sind und warum.

rIkO3XyZ04M.jpg

Frauen im Interview | Betty: Ich bin dabei, weil

Frauen im Interview zum Thema Früherkennung von Brustkrebs

Neun Frauen sprechen über ihre Beweggründe für die Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm. Erfahren Sie, wie andere Frauen zu Ihrer Entscheidung gekommen sind und warum.

i5QzYogiLQs.jpg

Frauen im Interview | Astrid: Ich bin dabei, weil

Frauen im Interview zum Thema Früherkennung von Brustkrebs

Neun Frauen sprechen über ihre Beweggründe für die Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm. Erfahren Sie, wie andere Frauen zu Ihrer Entscheidung gekommen sind und warum.

Brustkrebs Früherkennung Strahlenbelastung

Brustkrebs-Früherkennung und Strahlenbelastung

Im Mammographie-Screening-Programm wird die weibliche Brust geröntgt, um frühzeitig kleinste Tumoren zu entdecken. Einige Frauen verunsichert die Strahlenbelastung der Untersuchung. Dr. med. Michael Hirning, Radiologe, erläutert, warum der Nutzen der Mammographieuntersuchung das Risiko durch die Strahlenbelastung überwiegt.

_4JT2OTVQWU.jpg

Ich bin dabei | Making Of

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen unseres TV-Spots. Wir haben die Entstehung unseres Spots mit der Kamera begleitet.

Mehr Informationen unter http://www.mammo-ich-bin-dabei.de/